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Wettkampfregeln-Kyorugie

 
WETTKAMPFREGELN KYORUGIE


Modus-Klassen-Schutzausrüstung-Kampfzeit u.s.w.: lt. Ausschreibung 


 
Kampfgericht
JURY
1-2 Bedienung der Trefferwertungs-Elektronik, Zeitnahme, Listenführung 
1 Kampfleiter (Referee) 
2-4 Wertungsrichter (Judges)
Anmerkung: Die Positionen der Kampfrichter können in Absprache untereinander gewechselt werden.Bei Gleichstand (Unentschieden), Verfahrensunklarheiten und Sonderfällen entscheidet immer die Mehrheit aller Kampfrichter. Der Kampfleiter trifft die Entscheidung bei Gleichstand. 
 
 
Aufstellung/Gruss
Auf das Kommando „Charyot - Kyongle“ des Kampfleitersverbeugen sich die Wettkämpfer gegenseitig 
1. vor Beginn des Kampfes 
2. nach Ende des Kampfes 
- nicht jedoch zum „Jurytisch“ 
- nicht nach Rundenende 
Der Kampfleiter trennt die Kämpfer mit dem linken oder rechten Arm und gibt den Kampf durch Zusammenführen beider Arme frei (Startgeste) 

 
Beginn des Kampfes 
Trennen der Kämpfer
Zeitstop 
Weiterkämpfen 
Ende des Kampfes
Auf das Kommando „Chunbi“ und „Sijak“ des Kampfleiters 
Auf das Kommando „Galyeo“ des Kampfleiters 
Auf das Kommando „Geshi“ (Auszeit) des Kampfleiters 
Auf das Kommando „Gesok“ des Kampfleiters 
Auf das Kommando „Kuman“ des Kampfleiters

 
Bekanntgabe 
des Ergebnisses 
unmittelbar nach Ende des Kampfes durch den Kampfleiter durch Heben des Armes auf der Seite des Siegers (Rot oder Blau)

 
Wertung
PUNKTE
1 Trefferwertung wird gegeben bei korrektem Treffer mit Fuss oder Faust zur Körpermitte, den Flanken (bis Gürtelhöhe) und zum Kopf. Der Angriff auf andere Körperteile,insbesondere auf den Hals, den Hinterkopf, den Rücken, die Genitalien, sowie jeder Faustangriff zum Kopf ist verboten (= verbotener Angriff ohne Punkterzielungsabsicht). Bei klarem Verlust des Gleichgewichtes darf kein Treffer gegeben werden. Wertungen können erfolgen, solange der Kampfleiter den Kampf noch nicht unterbrochen oder abgebrochen hat. Ein (irregulärer) Trefferpunkt kann durch eine Mehrheitsentscheidung der Jury für ungültig erklärt werden. Die Entscheidung hierüber soll unverzüglich erfolgen und muss spätestens unmittelbar nach Ende des Kampfes getroffen werden.

 
Leichte Verfehlungen
Schwere Verfehlungen
Festhalten / Klammern / Werfen / Hebeln
Wegschieben des Gegners
Zudrehen des Rückens 
Mattenflucht / Entlanglaufen an der Warnzone
Absichtliches Fallenlassen 
Unsaubere Kampfweise 
Verbotener Angriff 
Angriff gegen zu Fall gekommenen Gegner 
Angriff nach dem Trennkommando 
unmittelbar
unmittelbar
1. Ermahnung des Verursachers
im Wiederholungsfall: 2. Rote oder Blaue Karte (Punktabzug) 
Der Verursacher erhält 1 MINUSPUNKT
1. Rote oder Blaue Karte (Punktabzug)
Der Verursacher erhält 1 MINUSPUNKT
2. bei Kampfunfähigkeit des Gegnes-DISQUALIFIKATION
Leichte oder schwere Verfehlungen
Fingerspitzen-Handkanten-Knie-Ellbogentechnik, Kopfstoss 
Grobe Unsportlichkeiten des Wettkämpfers oder seines Betreuers

 
Disqualifikation
Die Disqualifikation eines Teilnehmers erfolgt bei erwiesener Kampfunfähigkeit seines Gegners nach einer erkennbaren Regelwidrigkeit und unmittelbar nach 2maliger Anzeige einer blauen oder roten Karte (Punktabzug) oder jederzeit bei Verstoss gegen die Teilnahmeregeln der Veranstaltung. Die Disqualifikation kann auch bei grober Unsportlichkeit des Teilnehmers oder seines Betreuers erfolgen. Je nach Sachverhalt wird über eine Disqualifikation entschieden durch  a) den Kampfleiter   b) die Mehrheit der Jury   c) die Wettkampfleitung
Knock Out / Knock Down
Nur bei einem Niederschlag bzw. bei erkennbarer Trefferwirkung zählt der Kampfleiter den Betroffenen bis 9 an. Falls der Wettkämpfer bei 10 nicht wieder deutlich kampfbereit ist, ist auf K.O. zu entscheiden.
Technischer Knock Out
Bei einer unbeabsichtigten Verletzung (z. B. durch Zusammenprall) unterbricht der Kampfleiter den Kampf.  Die Rundenzeit wird angehalten (= Auszeit) und nach einer (zeitlich begrenzbaren) Behandlungspause fortgesetzt. Falls der vom Gegner unverschuldet verletzte Wettkämpfer den Kampf nicht wieder aufnehmen kann, ist auf „Technischer K.O.“ zu entscheiden. Das Kampfgericht kann den Sieger ggf. auch aufgrund des aktuellen Trefferstandes ermitteln.
R.S.C.
Im Einzelfall kann der Kampfleiter einen Wettkämpfer vorzeitig zum Sieger erklären, insbesondere zum Schutz der Gesundheit des nach wiederholtem Niederschlag bzw. erkennbarer Trefferwirkung deutlich unterlegenen Gegners.

 
Unentschieden
Bei einem absoluten Gleichstand von Punkten und Minuspunkten (= totales Unentschieden) wird der Kampf um 1 Runde verlängert, ausser wenn einer der Kämpfer die Mehrheit aller Einzelwertungen erhalten hat (elektronische Anzeige). Bei einer erneuten Verlängerung entscheidet dann der erste gültige Trefferpunkt. Bei einem Unentschieden, dass nicht auf einem Gleichstand von Punkten und Minuspunkten beruht (= relatives Unentschieden) entscheidet die Anzahl der Trefferpunkte. Diese zählen höher als die Minuspunkte. Im Einzelfall entscheidet die Jury selbständig.

 
Protestverfahren
Ein Protest ist nur durch den Betreuer direkt an die Wettkampfleitung möglich. Proteste sind nur zulässig bei Vorliegen eines Verstosses gegen das geltende Wettkampfreglement oder bei Fehlern in der Listenführung, nicht jedoch gegen einzelne Wertungen oder Entscheidungen eines oder mehrerer Kampfrichter (= gültige Sofortentscheidung). Für das Einlegen eines Protestes ist eine Kaution zu hinterlegen. Die Wettkampfleitung entscheidet in allen Fällen endgültig und als oberste Instanz.

 
Elektronische Anzeige und Trefferwertung 
Vorrunde und Finale
Es gelten die hierfür gesondert bekanntgemachten Regeln. Die Wertungsanzeige kann in der Vorrunde  auf „verdeckte Anzeige“ geschaltet sein, d. h. das Ergebnis wird auf dem Display erst nach Ende der Runde bzw. des Kampfes angezeigt.In der Finalrunde wird eine offene Punkt-Anzeige durchgeführt, d. h. für erfolgreiche Angriffe wird 1 Trefferpunkt gegeben und sofort angezeigt, wenn mindestens 2 Kampfrichter eine entsprechende Wertung für Blau oder Rot drücken.
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