Fauna und Flora
|
|
|
|
| Das nördliche Korea
ist von der Fauna Sibirens und der Mandschurei beeinflußt. Vor allem
Rotwild, das mandschurische Wiesel, Braunbär, Luchs, Wasserspitzmaus,
und der Mandschurische Fasan sind hier heimisch.
In den südlichen Gebieten herrscht die chinesische und japanische Tierwelt vor. Vertreten durch Schwarzbären, Hirsche, Tristramspecht und verschiedene Fasanarten. Seit 1968 sind in Korea viele vom aussterben bedrohte Tiere unter Naturschutz gestellt worden. So der schwarze u. weiße Storch, der schwarze Geier, der Chindo-Hund, und vor allem der mandschurische Kranich. Die durch die Witterung besonders begünstigte Flora wird in drei botansiche Regionen gegliedert. In den nördlichen Gebieten finden sich viele alpine Gewächse, die von mandschurischen Spezies beeinflußt sind. Neben großen Nadelgehölzen wie Tannen und Kiefern sind zahlreiche Pinienarten, Eichen, Buchen, und Zedern zu finden. Auch Bambus gedeiht hier, den man doch eher im Süden erwarten würde.
Der Süden des botanischen Mittelteils kann mit einer besondern Attraktion interessieren. Hier steht im Sogni-Nationalpark der älteste GINKGO-Baum Ostasiens. Ginkgo Gewächse zählen zu den ältesten Baumarten der Erde. Sie wachsen bevorzugt in bergigen Gebieten, und wurden gerne an Tempelanlagen angepflanzt, wo sie durch ihr goldgelbes Laub und die zweilappigen Blätter die Landschaft verschönern. Im Süden des Landes wird durch eine Jahresdurchschnittstemperatur von 14° C vor allem der Wuchs von subtropischen Pflanzen begünstigt. Hier sind verschieden Arten von Teesträuchern ebenso zu finden, wie Kamelien, Azaleenarten, Forsythien, und fast alle Zitruspflanzen. Auch Heilkräuter und seltene Heidepflanzen sind zu finden. Im allgemeinen ist die Flora Koreas vor allem in den riesigen Nationalparks und den alten buddhistischen Tempelkomplexen erhalten geblieben. Korea besticht auch durch einen intensiven Anbau von Nutzpflanzen. Vor allem der Gemüseanbau wird unter zuhilfenahme von modernsten Methoden, mit mehrfacher Ernte im Jahr betrieben. Nicht zuletzt um die koreanische Küche, die eine Fülle von Gemüsesorten erfordert, zu versorgen. Die bekannteste Frucht Koreas dürfte wohl �Die Menschenwurzel � GINSENG� sein. Nach Koreanischen Angaben war diese Medizinwurzel bereits vor 5000 Jahren mit all ihren Wirkungen und �Wundern bekannt. Sie wurde von jeher als �göttliches Heilmittel� angesehen und dementsprechend gewürdigt. Der Name GINSENG stammt vom chinesischen �renshen�=Menschenähnliche Wurzel. |
![]() |
