400-313n.C.
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| Bereits in der Bronze- und
der nachfolgenden Eisenzeit existierte in Korea das alte CHOSON Reich (=
Land der Morgenröte). Es erstreckte sich vom Liao-Fluß der südlichen
Mandschurei bis zum Taedong-Fluß des nördwestlichen Korea, und
spielte eine wichtige kulturelle Vermittlerrolle zu den südlich von
ihm lebenden Stämmen, und späteren Königreichen Koguryo,
Paekche und Shilla.
57 v.Chr. bis 668 n.Chr. In dieser Zeit entwickeln sich die �Drei Reiche�:
57 v.Chr. � 660 n.Chr SHILLA
Die fast gleichzeitige Gründung und Dauer dieser Reiche brachte der Halbinsel über 700 Jahre lang politisch eine relativ stabile Lage. In diesem Zeitraum bildeten sich auch die Wurzeln aller späteren Kulturerscheinungen, trotz der immer wieder aufflackernden Kriegswirren. Alle drei Reiche waren erbliche Monarchien, die für den langen Fortbestand sorgten. Die Gesellschaftsordnung basierte auf einer strengen Hierarchie. Als neue Religionsform wurde über China der Buddhismus eingeführt. Mit ihm gelangten auch chinesische Verwaltungspraktiken und Techniken ins Land. Unterschiedlich war allerdings die Vergabe von hohen Ämtern. War es in China jedem begabten möglich sich nach oben zu arbeiten, so zählte in Korea nur da Adelsprädikat. An der Spitze des Militärs stand der König. Die aristokratischen Vertrauten bildeten die Generalität. Aus dieser Zeit sind auch die ersten Überlieferung von TAEKWONDO bekannt. Damals noch unter unterschiedlichen Namen wie KWONBAEK, TAEKYON, oder SUBYOKTA,vermerkt. Mitte des fünften Jahrhunderts n.Chr. kommt es zu den großen Kämpfen zwischen den drei Königreichen, mit wechselnden Bündnissen, aus denen Shilla als Sieger hervorgeht. Es entwickelte sich aufgrund seiner Organisation zu dem mächtigsten der drei Königreiche, und gliedert diese 668 n.Chr. in das �Vereinigte Shilla-Reich� ein. (668 � 935 n.Chr.)
Eine bedeutende Rolle spielte
hierbei die HWARANG-DO Organisation.
Durch die Größe des Reiches und die starre Staatshierarchie, sowie der Ausbeutung der unfreien Landbevölkerung schlittert Shilla gegen Beginn des neunten Jahrhunderts seinem Untergang entgegen. Durch Abspaltung entsteht um 901 n.Chr. im Nordosten der Halbinsel das Königreich Taebong, das sich immer weiter ausbreitet, und Shilla auf seine Hauptstadt Kyongju und dessen Umgebung einschrenkt. 918 n.Chr. übernimmt Wanggon mit einem Staatsstreich die Macht, und krönt sich zum neuen König TAE-JO. Dem Reich gibt er den Namen KORYO (=KOREA).
935 besiegt er die Reste des
Shilla-Reiches, und eint somit wieder die Halbinsel zu einem Reich.
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