Joseon-Dynastie
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| Durch die Schwäche der
Wanggon (Tae-Jo) nachfolgenden Könige war bereits um 1030 n.Chr. die
Macht mehr und mehr in die Hände des Amtsadels übergegangen.
Vor allem die Joseon-Sippe konnte durch Einheiratung ins Königshaus ihren
Machtanspruch erhärten. 1392 kommt es zum Sturz des amtierenden Königs
Kongyang, durch seinen General Joseon-Songgye. Dieser gibt sich bei seiner
Inthronisation den Titel TAE-JO.
Er verlegte die Hautpstadt von KAESONG nach Hanyang, dem heutigen Seoul. Er beginnt mit Landreformen, die vom Kleinadel und den Militärs unterstützt werden, und unterhält beste Beziehungen zu China, dessen Oberhoheit er anerkennt. Zum großen Reformer avancierte allerdings erst sein zweiter Nachfolger, König SEJONG (1419 � 1450). Unter seiner Regentschaft hält der Konfuzianismus endgültig Einzug in Korea. Kirche und Staat werden streng von einander getrennt. Die buddhistischen Klöster werden besteuert, und die Zahl ihrer Tempel drastisch reduziert. 1424 gibt es nur noch 36 buddhistische Tempel mit 3.700 Mönchen. Von diesem Eingriff hat sich der Buddhismus nie mehr erholt. Es wird ein Prüfungssystem etabliert, das die Auslese der YANGBAN (=Beamten) aus der oberen Schicht der Gesellschaft vornimmt. Durch die Erschließung von neuen Rohstoffen, und Einführung von verbesserten Be- und Verarbeitungsmethoden, steigen sowohl die qualitative als auch die quantitative Produktion. Es kommt zu einem blühenden Handel vor allem mit dem Ming-Reich (China) dem Korea auch Tributpflichtig ist. Aber auch mit dem Nachbarn JAPAN werden wirtschaftliche Kontakte gepflegt. |
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| Die herausragendste Leistung
König Sejongs ist allerdings die Entwicklung der koreanischen Schriftzeichen
HANGUL. Einer Buchstabenschrift die es ermöglicht, die Lesung der
chinesischen Schriftzeichen genau wiederzugeben, und auch leicht erlernbar
ist, so daß sie auch das einfachere Volk sich aneignen konnte.
Unter seinen Nachfolgern werden abwechselnd Buddhismus und Konfuzianismus der Vorrang gegeben. Durch diese unruhige Lage ziehen sich immer mehr Konfuzianisten in die Provinz zurück, wo sie konuzianistische Schulen gründen. Unter König Sonjo (1568 � 1608) gibt es 124 konfuzianische Akademien. Diese Verbreitung im ganzen Land verhilft ihm zum endgültigen Sieg. |

