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Klima

 
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DAS KLIMA KOREAS

 
Trotz der geographischen Lage, Seoul liegt südlicher als Madrid und Rom � ungefähr auf der geographischen Breite von Athen, herrscht vor allem im Winter ein kühleres Klima vor. Die koreanische Halbinsel bildet ein Übergangsgebiet vom kontinentalen Klima Innerasiens zum maritimen subtropischen Klima der Monsune.

Im Winter herrscht ein starkes Temperaturgefälle von Süd nach Nord. Werden im Norden Temperaturen bis �40°C gemessen, können im Süden und Südosten dagegen noch einige Plusgrade vorherrschen. Diese gemilderten Temperaturen ergeben sich aus den warmen Meeresströmungen, und den Winden die aus den nördlichen Gebrigsketten kommend beim überstreichen der Küstengebiete einen föhnartigen Effekt erzielen.

In den Monaten November bis März kommen die Winde vom Festland, also aus Nord- bis Nordwest (NORDWESTMONSUN) und sind meist trocken und kalt. Nur Luftmaßen die das Gelbe Meer überstreichen können Niederschläge bringen. Der Winter in Korea ist durch eine besondere Wetterabfolge gekennzeichnet. Es gibt meist vier warme Tage, die von drei kälteren gefolgt werden.

Im Frühjahr (April und Mai) ist das Wetter unbeständig. Im Sommer (Juli � August) kommen die Monsun Winde aus dem Südosten und bringen dem ganzen Land tropisch feuchtwarme Luft. Im Herbst (Ende September und Oktober) gibt es gewöhnlich über längere Perioden klaren blauen Himmel und frische Luft.

Die höchsten Niederschläge sind an den Sommermonsun gebunden. Vor allem der Südosten und Osten sind davon betroffen. Das durch die Taebek- und Sobaek-Kette umschlossene Gebiet von Taegu ist davon weniger betroffen. Von Mitte Juli bis Anfang September erreichen gelegentlich Taifune die koreanische Halbinsel. Der Schaden dieser Wirbelstürme rührt weniger von den Windgeschwindigkeiten her, als vielmehr von den gewaltigen Regenmassen, die Dämme, Deiche, und Reisfelder zerstören.