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Sieg nach...

 
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Sieg nach...

 
Egal ob Rot oder Blau. Einer von beiden wird die Wettkampffläche als Sieger verlassen. Unentschieden sind extrem selten. Bei Punktegleichheit gewinnt meistens der aktivere Kämpfer; und wenn beide aktiv waren, dann gewinnt der mit den besseren Techniken; und wenn beide gleich gute Techniken hatten, dann gewinnt der Ältere,usw. Die endgültige Entscheidung darüber obliegt dem Kampfleiter. Dessen Entscheidung ist dann unwiderruflich. Nun kann man auf sechs Arten gewinnen:

Eher selten kommt der Sieg durch K.O. vor. Wie gesagt hängt das einerseits mit der Schutzausrüstung, andererseits mit den angewandten Techniken zusammen. Die häufigste Technik ist der Halbmondtritt (Bandal-/und Dollyo-Chagi), welcher vor allem die Mitte des Körpers trifft. Sollte es dennoch vorkommen, dass der Kämpfer taumelt oder bewußtlos am Boden liegt, so wird er bis acht angezählt. Zeigt er danach keine Ambition weierzukämpfen, so ist der Kampf zu Ende, sein Gegner hat gewonnen.
Wenn ein Wettkämpfer nicht in der Lage ist, binnen 10 Sekunden nach einem Niederschlag durch eine reguläre Technik den Kampf fortzuführen. 

Der Sieg nach Punkten kommt am häufigsten vor. Für jeden erfolgreichen Schlag oder Tritt bekommt man einen Punkt. Erfolgreich ist eine Technik dann, wenn sie beim Gegner Wirkung zeigt. Am Ende des Kampfes zählt man alle erhaltenen Punkte und Minuspunkte eines Kämpfers zusammen und voila der Sieger.
Sieger des Kampfes ist, wer nach allen gekämpften Runden und nach Abzug der Minuspunkte die meisten Punkte erzielt hat. Bei Punktegleichstand wird der Sieger vom Kampfleiter auf Grund von Überlegenheit und aktiverem Kampfverhalten in allen drei Runden bestimmt. 

Manchmal kommt es vor, dass ein Kämpfer einem völlig überlegenem Gegner gegenübersteht. Ob nun der Coach die Hoffnungslosigkeit des Kampfes erkennt oder der Kämpfer selbst darauf drängt, das Resultat bleibt das Gleiche. Das Handtuch wird geworfen. Sieg durch Aufgabe.
Wenn ein Wettkämpfer durch Verletzung oder aus anderen Gründen an der Fortführung des Kampfes gehindert wird;  wenn ein Wettkämpfer nach der Pause den Kampf nicht wieder aufnimmt oder den Aufruf zum Beginn des Kampfes nicht beachtet;  wenn der Coach das Handtuch wirft. 

Ein Sieg durch Disqualifikation ergibt sich dann, wenn ein Kämpfer bei der Abwaage zuviel oder zuwenig Kilos als angegeben hat. Öfter kommt es aber vor, dass ein Kämpfer die Wettkampfregeln missachtet oder den Kampfleiter in seiner Entscheidung ignoriert. 
Ausschluß eines Wettkämpfers bei der Abwaage ; Mißachtung der Wettkampfregeln oder der Anweisungen des Kampfleiters 

Es wurde schon erwähnt, dass ein Kämpfer ab drei erhaltenen Minuspunkten automatisch verloren hat. Das ist dann der Sieg durch Bestrafung durch den Kampfleiter. Tja, wer foul spielt, den bestraft eben das Leben.
Wenn einer der Wettkämpfer drei Minuspunkte erreicht hat.

Als letztes gibt es noch den Sieg durch Referee Abbruch. Das passiert dann, wenn der Kämpfer verletzt ist, so dass es der Arzt oder der Kampfleiter es nicht mehr verantworten können ihn weiterkämpfen zu lassen. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, dass der Kämpfer von sich aus aufgibt und nicht mehr weiterkämpfen möchte. Das ganze nennt man dann im Fachjargon auch RSC was soviel heisst wie Referee Stops Contest.
Wenn ein Wettkämpfer infolge einer Verletzung auch nach einer Minute Pause nicht weiterkämpfen kann (Entscheidung des Kampfleiters oder des offiziellen Arztes), oder das Kommando zum Weiterkämpfen nicht beachtet. 


 
 
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