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Koreanische Kampfstile

  
  Korea besitzt seit alters her eine Vielzahl von Kampfkünsten, die entweder im Land entstanden oder durch Einwanderer ins Land gebracht wurden. Durch ihre gesamte Geschichte hindurch haben die Koreaner die handgetriebenen Wurf-und Schusswaffen und die waffenlosen Techniken bevorzugt. 

Klingenwaffen erreichten nie einen hohen Standard. 

Dies hat mehrere Gründe. die koreanischen Kampfkünste wurden hauptsächlich von den Mongolen und den Chinesen beeinflusst. Die Nomaden kämpften hauptsächlich zu Pferd mit Pfeil und Bogen. Die Chinesen dagegen hatten zwar hochentwickelte Klingenwaffen, hielten jedoch die Herstellung geheim. Als schliesslich die Herstellungsmethoden in koreanische Hände gerieten, gab es zu den Klingenwaffen keine begleitende Kampfkunst. 

Die modernen koreanischen Kampfkünste (Taekwondo, Hapkido, Tang Soo Do, ua.) wurden hauptsächlich durch die jeweiligen Militärregierungen ins Leben gerufen, die sie im eigenen Sinn zur Soldatenausbildung verwendeten. Nachdem Japan seine Kampfkünste erfolgreich als Prestige-und Exportmittel vermarkten konnte., schloss sich Korea diesem Beispiel an und etablierte hauptsächlich das Taekwondo in den 60er Jahren als Wettkampfsport. Einige Kampfsysteme habe ich folgend zusammengefasst:


 
Bi Kak Sool
Buldo Mu Sool
Charyuk
Cireum
Han Mu Do
Hapkido
Hwarang Do
Keupso Chirigi
Koong Joong Mu Sool
Kuk Sul Won
Kung Sul
Kwonbop
Kyuk Kido
Pakchigi
Sado Mu Sool
Subak
Taekwondo
Taekyon
Tang Soo Do
Won Hwa Do
Yusul